21. Juli 2017

Enya' s 5. Geburtstag {Einhorngeburtstag}

Hallo ihr Lieben

Heute wird mein kleines Mädchen schon 5 Jahre alt. 
Kinder, wie die Zeit vergeht. 
Erst noch war sie ein Baby, und jetzt ist sie schon ein kleines Fräulein. 
Und kleine (aber auch große) Fräuleins mögen Einhörner. 
Ist so, gell?

Da war das diesjährige Thema für den Geburtstags-Sweet-Table naheliegend und seit laaangem schon klar:

Es gibt eine EINHORN Party!

Ich hab mich natürlich riesig über diese Entscheidung meiner Tochter gefreut. 
Es gibt kaum ein Thema das grad mehr in ist als Einhörner. 
Viel einfacher, und viel schöner als mein letzter Sweet Table...

Das Internet ist voll mit Ideen und so bin ich seit Wochen das Netz am durchforsten auf der Suche nach den besten Einhorn-Ideen. 
Ich lass mich gerne bei Pinterest und Co inspirieren. 
Inspiration ist eines, die Umsetzung das Andere. 
Es braucht ziemlich viel Zeit, so eine Sweet Table alleine zu realisieren.
Aber trotz des großen Aufwandes ist es etwas, auf das ich mich das ganze Jahr über freue. 
Ich mach das so gerne.
Und die Kinder freue sich auch immer schon Wochen im Voraus auf ihren Sweet Table. 
Mit einer guten Planung ist das auch einigermaßen stressfrei zu bewältigen.  






Weil wir morgen in die Ferien fahren (endlich!) haben wir bereits am vergangen Sonntag mit der Familie und dem Gotti und Götti (Patentante und -Onkel) vorgefeiert. 
Und deswegen gibt es auch jetzt schon diesen Blogpost. 

Wer gerne etwas mehr Hintergrundinfos erfahren mag, der kann nun weiterlesen. 
Alle anderen können sich auch einfach nur die Bilder ansehen. :-)



unicorn cake pop



Eine gute Planung ist das A und O wenn man so einen Sweet Table selbst realisieren will. 
Am besten fängt man bereits ein paar Wochen vorher mit diversen Sachen, die gut vorbereitet werden können, an. 

Ich beginne immer mit einem Konzept
Ich hab ein (mittlerweile sehr dickes) Notiz- & Ideenbuch in das ich alles mögliche rein kritzle. 
Und so entstehen dort drin die ersten Ideen und Skizzen.
Wie soll der Sweet Table aussehen, Thema, Farbkonzept, Anordnung, was gibt es zu essen & trinken, etc. 
  
Wenn das Konzept für den Sweet Table steht, dann kann es ans Einkaufen gehen.
Was ich will, gibt es meistens nicht gleich um die Ecke beim Grossverteiler. 

Meine Partydekoartikel bestelle ich darum seit Jahren immer am selben Ort.
Nämlich bei Pinkfisch!
Ich lieb den Online-Shop. 

Viele der Dekoartikel wie Pompoms, Wabenbälle, Tasselgirlande, der Getränkedispenser, Strohhalme, Trinkflaschen, Papierteller und Servietten, der Einhornballon und das Einhornpapier sind von dort. 





Alles goldene, papierige wie die Wimpelkette, die Einhörner auf den Flaschen, die Einhorntopper in den Gläsern, das große goldene Einhorn hinten an der Wand und die Schrift auf dem Geschenk hab ich selbst entworfen und danach aus Glitterkarton ausgeschnitten.






Ein Großteil des Backzubehörs, sowie die metallic goldenen Pompoms hab ich bei Bakeria bestellt.
Und einige Sachen, wie der kleine Einhorn-Keksausstecher, die Einhornservietten sowie die Zuckerstreusel sind von Kitschcakes





Wenn mal alles bestellt und im Haus ist, kann man mit dem Backen beginnen. 

Zuckerblümchen lassen sich zum Beispiel super gut vorbereiten. 
Eine Teilnehmerin vom letzten Foodstyle-Fotoworkshop hat mich darauf gebracht, dass ich selbst Zuckerblümchen machen könnte. 
(Jaa, beim Workshop wird nicht nur fotografiert, sondern auch viel geredet und ausgetauscht und es ist immer sehr interessant.)
Und so hab ich vor ein paar Wochen munter einige Backbleche voll verschieden farbige Zuckerblümchen aus Royal-Icing gespritzt. 
Einmal trocken können die bestimmt ein Jahr gelagert werden und verschönern immer wieder Cupcakes, Cakepops und Co. 

Die Hörner und Ohren hab ich aus weissem Fondant geformt, trocknen gelassen und danach mit Lebensmittelfarbe angepinselt.




Die Cake Pops "Rohlinge" hab ich ein paar Wochen vorher hergestellt und danach eingefroren. 
So mussten einen Tag vor dem Fest die kleinen Kuchen am Stiel  "nur" noch glasiert und verziert werden.
Ich muss zugeben, ich hab die Arbeit da etwas unterschätzt und bin beinahe daran verzweifelt. 
Die Candy Melts müssen beim Schmelzen eine ganz bestimmte Temperatur haben (fragt mich nicht genau wie warm die sein müssen, auf alle Fälle nicht zu heiss) damit man den Cake Pop gut überziehen kann. 
Die ersten sahen katastrophal aus, weil die Schokolade zu heiß war und dann zu stocken begann. 
Ich bekam einfach keine glatte Glasur hin. (Auch mit Zugabe von Kokosfett nicht)

Mit der richtigen Temperatur hat's dann aber nach dem 3. Versuch doch noch recht gut geklappt. 





Candy Melts schmecken sehr lecker und wenn man das mit der Temperatur mal raus hat, geben sie eine schöne, dicke Glasur. 
Im Gegensatz zu normaler Kuchenglasur, die man in jedem Supermarkt kaufen kann, trocknet die Glasur mit Candy Melts sehr schnell. 
Das kann Vor- aber auch Nachteile haben. 
Als ich nach dem Glasieren des Cake Pops das Horn und die Ohren fixiert hatte, war die Glasur bereits vollständig getrocknet. 
Und so blieb mir nichts anderes übrig als die Zuckerblümchen und Zuckerstreusel einzeln mit der Pinzette anzukleben...
Was für eine Arbeit!
Zum Schluss hab ich noch die Augen mit Hilfe eines Pinsels und mit flüssiger Lebensmittelfarbe aufgemalt.

Die Cake Pops sind ganz klar meine Lieblinge von diesem Sweet-Table. 
So zuckersüss und niedlich - fast schon zu schade zum essen. 






Die Baisers (Meringues) hab ich ebenfalls im Vorfeld nach diesem Rezept gemacht.
Die sind schnell gemacht und es macht unheimlich Spaß diese Meringue-Masse aufzuspritzen.  
Zudem zergehen sie so schön auf der Zunge, mmmmhm.
Nach dem Backen hab ich sie noch mit etwas essbarem, goldenem Puder bepinselt.
In dieser alten Glasbonboniere zieren sie schon einige Zeit unsere Küche und machen sich dort sehr gut.




Die Keksen hab ich nach diesem Rezept gebacken und mit Royal Icing glasiert. 
Die Holzspieße hab ich vor dem Backen hinten unten in die Keksen rein gesteckt.
Enya hat mir beim Backen und Glasieren immer fleissig und gerne geholfen. 
Sie kann das mit einer Engelsgeduld. 
Die fertigen Keksen hab ich mit samt der Glasur eingefroren und erst am Tag der Party wieder aufgetaut. 
Das hat wunderbar funktioniert. 








Der Kuchen, den ich mir recht schwierig vorgestellt hatte, war im Grunde eher einfach zu machen. 
Ich hab mir im Vorfeld Rat bei meiner leiben Kollegin Labelle Pastell geholt.
Sie hat mir versicher, dass ich zwei Quarktorten mit einem Durchmesser von 15 cm aufeinanderstellen kann und diese dann mit Meringue Buttercreme verzieren kann. 
Und siehe da, es hat geklappt. :-)
Ich war sehr dankbar, dass ich sie um Rat fragen durfte. 

Unter der Einhorntorte verbergen sich also zwei aufeinander gestellte Quarktorten die ich nach diesem Rezept gemacht habe, nur hier in diesem Fall mit Frooggies Fruchtpulver Erdbeere. 
Die Quarktorte hab ich mit insgesamt 3 dünnen Schichten Meringue Buttercrème eingestrichen bis sie schön eben war. 
Danach hab ich den Rest der Buttercrème in verschieden Farben eingefärbt und mit unterschiedlichen Spritztüllen eine wilde Mähne aufgespritzt. 
Zum Schluss hab ich auch hier noch ein klein wenig essbares Goldpuder drauf verteilt. 
















Enya hatte unglaublich grosse Freude an ihrem gesamten Sweet-Table. 
Sie hat im Vorfeld schon das eine oder andere mitbekommen und gesehen und sie war jedes mal entzückt davon. 
Ihr könnt euch vorstellen, dass unsere Wohnung nun voll von Einhörner ist. 
Einhornfinken, Einhornfreundebuch, Einhornplüschtier, Einhornznünibox, Einhornschwimmring...






Den heutigen Tag haben wir nur für uns genossen. 
Wir aßen in der Stadt eine feine Glace und waren danach im Kino. 
Jetzt müssen noch die Koffer gepackt und die Autos geladen werden

Dann geht es morgen ab in den wohlverdienten Urlaub. 
Einige Einhörner werden uns sicher begleiten. 

Ich wünsch euch eine schöne Sommerzeit. 

À bientôt.

Gabriela












14. Juli 2017

Ein Brombeer-Quarktörtchen für die Hochzeitsvorbesprechung



Hallo ihr Lieben


Heute in 4 Wochen wird Judith heiraten. 
Vergangene Woche war ich bei ihr, um die letzten Details der Hochzeit zu besprechen. 
Ich darf dort nämlich eine ganz tolle Aufgabe übernehmen und darüber freue ich mich wahnsinnig. 

Judith lernte ich an einem meiner Kreativ-Workshops kennen.
Wir verstanden uns von Anfang an super und merkten bald, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben. 




Vor genau einem Jahr hat mich Judith dann erneut kontaktiert. 
Wir waren grad in den Ferien als mich ihre Mail erreichte. 
Sie schrieb: „Als ich bei dir war und besonders auch als ich deine tollen Dekorationen und Inszenierungen gesehen habe, ist mir ab und zu durch den Kopf gegangen, dass ich dich fragen könnte und nun mach ich das: Ich bin mega begeistert von deinem Stil und möchte dich daher anfragen, ob du dir vorstellen könntest, für unsere Hochzeit einen Teil der Dekoration bzw. den Aufbau davon zu übernehmen. 
Ich habe selbst natürlich viele Ideen, die ich gerne für die Hochzeit umsetzen würde und ich werde sicher vieles gestalten, kaufen und bereitstellen, ABER: Am Hochzeitstag selbst werde ich natürlich keine Zeit haben, die Sachen einrichten zu gehen und da wäre ich wahnsinnig dankbar, wenn das jemand mit einem guten Gespür und viel Sinn für Ästhetik übernehmen würde. Also du! ; )“

Ihr könnte euch vorstellen, wie sehr mich diese Mail gefreut hat. 
Und ganz bald war auch klar, dass ich diese Aufgabe übernehmen will. 
Auch wenn ich das bis anhin noch nie gemacht habe. 
Aber einmal ist immer das erste Mal. :-)
Und ich bin immer offen für Neues. 

Es wir eine wunderbare Hochzeit ganz nach meinem Gusto. 
Die Deko wird nämlich im Vintagestil ausfallen.
Und da ist Judith bei mir ja grad an der richtigen Adresse.
Ich werde ganz viele meiner persönlichen Brocante-Schätze aus meiner Wohnung in die Deko integrieren. 
Und ich werde auch für die Blumen zuständig sein.


Judith hat im Vorfeld schon viele tolle Sachen vorbereitet, Chalkboard beschriftet, wunderbare Gastgeschenke und Tischnummern kreiert. 
Schon alleine die Einladung war sowas von perfekt und wunderbar. 
Ich zieh den Hut vor ihrer Arbeit.

Für mich kommt vor allem am Hochzeitstag und am Tag davor eine Menge Arbeit auf mich zu. 
Aber ich freue mich mega, mega fest darauf. 
Die Hochzeit wird nicht ganz 08/15 werden. 
Nein, im Gegenteil.  
Offen gestanden, kenn ich niemanden der so geheiratet hat. 
Aber da verrate ich nun noch nicht mehr. 





Nun aber noch ein paar Worte zum leckeren Brombeer-Quarktörtchen.
Dieses hab ich nämlich letzte Woche zur Vorbesprechung bei Judith mitgebracht. 
Judith lud mich und denn Tafelmajor zum Nachtessen bei sich zu Hause ein. 
Und weil Judith erst grad vor 3 Wochen ihr zweites Kind zur Welt gebracht hatte, und sicher anderes zu tun hatte als einen Nachtisch zu zaubern, und auch weil sie vor Kurzem auch noch Geburtstag hatte, hab ich mich anerboten eine Nachspeise mitzubringen.

Die Quarktorte gehört zweifelsfrei zu meinen Lieblingen und deshalb hab ich mich für dieses Dessert entschieden. 
Und weil ihr die auch so gerne mögt (ich bekomme immer wieder Rückmeldungen zu dieser Quarktorte) hab ich heute nochmals das Rezept für euch aufgeschrieben. 

Seit ich übrigens das Fruchtpulver von Frooggies kenne, mach ich die Torte nur noch damit. 
Ist viel einfacher und sauberer, schmeckt wunderbar und die Farbe ist einfach gigantisch. 

Ich mach das Törtchen in einer extra hohen Form die einen Durchmesser von 15 cm hat. 


Dazu braucht es:


6 Chocolat Cookies (ich kaufe die von MBudget bei Migros) 
50 g geschmolzene Butter 
18 Blatt Gelatine 
500 g Quark (Mager- oder Rahmquark)
400 g Mascarpone 
100 ml Schlagsahne 
250 g Puderzucker 
3 Päckchen Vanillzucker 
Saft aus 1 Zitrone 
4 - 5 EL Frooggies Fruchtpulver Brombeere 

Schokoguss: 
125 g Sahne 
12 g Kokosfett 
125 g gehackte Schokolade (Zartbitter) 

Und so wird's gemacht:

Die Chocolat-Cookies in kleine Stücke brechen und im Blitzhacker mahlen. 
Butter schmelzen und die Keksbrösel dazu geben. 
Gut umrühren damit eine kompakte Masse ensteht. 
Danach das Ganze in eine Kuchenform geben und schön glatt streichen.
In den Kühlschrank stellen.

6 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 
Sahne aufschlagen und kühl stellen.
Quark, Mascarpone, Puderzucker, Vanillezucker und den Saft der Zitrone mit der Küchenmaschine zu einer glatten Masse verrühren.

Die Quarkmasse Dritteln. 
In die erste Portion 3-4 EL Frooggies Fruchtpulver Brombeere einrühren. 
Der zweiten Portion 1 EL Frooggies Fruchtpulver Brombeere unterrühren. 

Die erste (dunkelste Portion) bereitstellen, die restlichen zwei
Portionen in den Kühlschrank stellen. 
Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einer Pfanne
auflösen (nicht zu heiß). 
Danach mit der bereitgestellten Portion zügig verrühren.
1/3 der kaltgestellten Sahne dazugeben, nochmals umrühren und danach auf den Tortenboden gießen. 

Nun muss das Ganze ca. eine halbe Stunden kühl gestellt werden, damit die Masse geliert. 
Ist die Masse fest, kann mit der nächsten Schicht fortgefahren werden. 

Also erneut 6 Blatt Gelatine einweichen. 
Und den gleichen Vorgang mit der nächsten Portion Quarkmasse wiederholen.
Die Quarkmasse in die Tortenform gießen und wieder ca. eine halbe Stunde warten bis die Masse fest ist.
Das Gleiche zum Schluss mit der letzten Portion Quark wiederholen. (Gelatine nicht vergessen)
Über Nacht durchkühlen.

Am nächsten Tag die Torte vorsichtig aus der Form holen und auf eine Tortenplatte stellen. 
Für den Guss die Sahne mit dem Kokosfett über einem Wasserbad erhitzen.
Vom Herd ziehen, die gehackte Schokolade dazugeben und alles miteinander glatt rühren. 
Guss eine halbe Stunde abkühlen lassen, danach gut durchrühren und die Torte damit überziehen. 
Mit einigen frischen Brombeeren und Blumen garnieren.

Im Online-Shop von Frooggies kannst du übrigens bis Ende Juli noch von 10% Rabatt auf den Warenwert profitieren, wenn du den Gutscheincode "gwie" eingibst.
Zudem legt Frooggies momentan jeder Bestellung noch eine Dose gratis dazu. 
Wer also noch nicht bestellt hat, der sollte diese Gelegenheit unbedingt nutzen.


Nun wünsch ich euch ein wunderbares Wochenende. 

Bei uns wird morgen gebacken. 
Und es gibt nichts anderes als eine Quarktorte. 
Ich glaub ich bin süchtig danach. :-)

Habt es fein. 

Gabriela





























3. Juli 2017

Karamell - Schokoladentorte mit Popcorn für den Foodstyle-Fotoworkshop

Guten Morgen ihr Lieben

Bei uns hat die letzte Woche vor den grossen Sommerferien begonnen. 
Die letzte Woche Spielgruppe für die Kleine, die letzte Woche Kindergarten für den Grossen...
Ich bin schon etwas wehmütig, dass nun diese Zeit auch zu Ende geht. 
Aber bevor ich sentimental werde, wechseln wir sofort das Thema. 


Ich hab es nämlich endlich geschafft das Rezept der gigantischen Karamell-Schokoladentorte mit Popcorn auf meinen Blog zu stellen. 

Diese Torte wollte ich schon lange mal machen. 
Aber irgendwie hab ich mich nie so recht daran gewagt. 
Ich hatte mal schlechte Erfahrung gemacht mit einer Karamellsauce über einer Buttercrèmetorte. 
Damals rutschte mir die Sauce samt Crème über die Torte runter und es sah fürchterlich aus.
Ja, auch bei mir klappt nicht immer alles auf Anhieb. 

Trotz der schlechten Erfahrung wollte ich diese Torte aber unbedingt ausprobieren. 
Der Foodstyle-Fotoworkshop war nun der perfekte Grund, mich an sie ran zu wagen.
Schließlich wollte ich für die Mädels eine super fotogene Torte haben. 
Wär sie rein optisch missraten, wär das fatal gewesen. 
Ich hätte wohl in einer Nacht und Nebel Aktion eine neue / andere Torte gebacken.
Aber glücklicherweise kam es dieses Mal gut. 





Es ist eine sehr aufwändige Torte, aber optisch und auch geschmacklich ein Knaller. 
Einfach zu viel davon sollte man nicht essen...
Das ist schon ein kleines Kalorienbömbchen und sehr mastig.

Am besten bereitet man die Torte in mehreren Schritten zu, beginnt 3 Tage vorher mit dem Karamell, dann am nächsten Tag mit den Schokoladenböden und setzt die Torte am Tag vor der Feier zusammen. 
So kann man sich die Zeit gut einteilen und hat nicht die ganze Arbeit auf ein Mal.






Für die Karamellcrème braucht es: 

150 ml Vollrahm
230 g Zucker
100 g Butter (kalt und in Würfel geschnitten)
1/2 TL Fleur de Sel oder grobkörniges Salz

Und so wird es gemacht: 

Den Vollrahm in einer Pfanne leicht erwärmen. (Nicht kochen)
Den Zucker in einer weiten Bratpfanne erhitzen bis der Zucker geschmolzen und leicht braun ist. 
Achtung, ist der Zucker zu dunkel, dann wird das Karamell bitter.
Die Butter dem Zucker hinzufügen und verrühren bis sie geschmolzen ist. 
Dann den erwärmten Vollrahm vorsichtig einfliessen lassen und immer gut umrühren bis die Masse glatt ist. 
Zuletzt das Salz hinzufügen, die Karamellcrème in ein Glas abfüllen und bei Raumtemperaturen abkühlen lassen. 
Ist sie abgekühlt, kann man sie im Kühlschrank lagern bis zur weiteren Verwendung.






Für die Tortenböden braucht es: 

75 g Butter
270 g Weissmehl
60 g Kakaopulver
1,5 TL Backpulver
1,5 TL Natron (gibts bei Coop oder in der Apotheke)
340 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
225 ml Vollmilch
150 ml heisser Espresso

Und so wird es gemacht: 

Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Zwei Backformen im Durchmesser 15 cm mit Butter einfetten und bemehlen. 
Die Butter in einer Pfanne schmelzen und zur Seite stellen. 
Nun das Mehl mit Kakaopulver, Backpulver und Natron in eine Schüssel sieben. 
Die Eier, Milch, Kaffee und die geschmolzene Butter hinzufügen und 1-2 Minuten mit der Küchenmaschine rühren bis eine glatte Masse entsteht. 
Den Teig auf die zwei Springformen aufteilen und im Backofen auf der untersten Schiene ca. 30 - 35 Minuten backen. 
Stäbchenprobe machen. 
Wenn nichts mehr am Stäbchen klebt, können die Böden rausgeholt  werden. 
Auf einem Backgitter etwas abkühlen lassen. 
Danach auf ein Backpapier stürzen und ganz abkühlen lassen. 
Sind die Böden komplett ausgekühlt, können Sie in Alufolie verpackt einen Tag im Kühlschrank gelagert werden. 


Für die Karamell Swiss Meringue Buttercrème braucht es:

4 Eiweiss
180 g Zucker
250 g Butter (Zimmertemperatur)
100 ml Karamellcrème

Und so wird es gemacht: 

Eiweiss und Zucker in einer hitzebeständigen Schüssel über einem heissen Wasserbad mit dem Mixer schlagen und auf 65 Grad erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 
Die Masse in die Schüssel der Küchenmaschine umfüllen und auf hoher Stufe ca. 10 Minuten schlagen bis eine weisse, luftige Masse entstanden und die Masse komplett abgekühlt ist. 
Achtung! Die Masse muss für den weiteren Vorgang Raumtemperatur haben. 
Nun die Butter Stück für Stück hinzufügen und weitere 3-5 Minuten schlagen bis eine glatte Crème entstanden ist. 
Zu letzt die Karamellcrème hinzufügen und zu einer glatten, festen Masse schlagen. 




Für die Karamell Popcorn braucht es:

1/2 Tüte salzige Mikrowellen-Popcorn (gepoppt)
100 ml Karamellcrème

Und so wird es gemacht: 

Den Backofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Popcorn in eine Schüssel geben und mit der Karamellcrème mischen. 
Die Karamell Popcorn auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 15 Minuten backen. 
Dabei alle paar Minuten das Popcorn umrühren. 
Nach 15 Minuten aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. 
Achtung! Suchtgefahr! Nicht gleich alles aufessen. Es müssen unbedingt noch einige Popcorn für die Deko übrig gelassen werden. 

Nun wird zu guter Letzt die Torte zusammen gesetzt. 

Dafür muss man zuerst die zwei Tortenböden horizontal in der Mitte durchschneiden, damit man 4 Böden erhält. 
(Ich hab für meine Torte die Böden gedrittelt.)
Den ersten Tortenboden auf einen Teller / Tortenplatte legen. 
Dann diesen mit einer gleichmäßigen Schicht Karamell Swiss Meringue Buttercrème bestreichen. 
Danach den zweiten Boden aufsetzten und so fortfahren bis alle Böden aufeinander geschichtet sind. 
Die gesamte Torte mit einer dünnen Schicht der Karamell Swiss Meringue Buttercrème überziehen und ca. eine halbe Stunde kühl stellen. 
Danach mit einer weiteren Schicht der Karamell Swiss Meringue Buttercrème überziehen und glatt streichen.
Erneut für eine halbe Stunde kühl stellen. 




In dieser Zeit die Karamellcrème im Glas in warmes Wasser stellen und ganz leicht erwärmen, damit sie leicht flüssig wird. 
Achtung! Nicht zu heiss werden lassen.
Ansonsten passiert euch das Selbe wie mir bei meiner ersten Torte mit Caramellcrème passiert ist. 
Nun mit Hilfe eines Löffels die Karamellcrème über die Torte träufeln und die Crème danach mit einem kleinen Tortenspachtel glatt streichen. 
Zuletzt die Popcorn auf die Torte drapieren und das Ganze noch mit etwas Karamellcrème beträufeln. 

Fertig!






Der Foodstyle-Fotoworkshop war übrigens ein voller Erfolg. 
An beiden Workshops hatte ich ganz tolle Teilnehmerinnen die das super gemeistert haben. 
Es hat mir mega viel Spaß gemacht. 

Und es ist nun auch klar, dass ich
im Herbst erneut zwei Foodstyle-Fotoworkshops bei mir zu Hause in Thun anbieten werde.
Die Daten schalte ich nach den Sommerferien hoch. 
Alle Infos findest du bereits jetzt auf meiner Homepage hier
Dort kannst du auch deine Adresse hinterlassen, falls du Interesse an einer Teilnahme hast und gerne benachrichtigt werden möchtest, sobald die Daten aufgeschaltet sind. 

Nun wünsch ich dir einen guten Start in die neue Woche.

Herzlichst

Gabriela






























26. Juni 2017

Ein neues Möbel {Blick ins Wohn- und Esszimmer}



Hallo ihr Lieben

Endlich lasse ich hier auch mal wieder was von mir hören. 
In den letzten Wochen war viel los und es war einfach zu heiß in unserer Dachwohnung um noch viel mehr als das Nötigste zu arbeiten. 
Nun hat es aber abgekühlt in der Wohnung und die Foodstyle-Workshops sind vorbei. 
(Mehr davon in einem nächsten Post)
So kam ich nun endlich dazu die vielen Bilder auf meiner Speicherkarte zu sichten. 

Dort schlummerten unter anderem auch diese Bilder. 





Seit ein paar Wochen haben wir nämlich ein neues Möbel.
Das musste natürlich mit der Kamera festgehalten werden - für euch, wohlgemerkt. :-)

Aufmerksame Leser haben sicher bereits bemerkt, um was für ein neues Möbel es sich handelt. 
Es ist ein Vitrine
Ja, tatsächlich eine Vitrine. 
Wir hatten schon mal eine, die war damals komplett aus Glas und musste irgendwann weichen, weil sie nicht mehr in mein Konzept passte...

Nun, die neue, alte Vitrine hat mir eine Nachbarin geschenkt.
Bin ich nicht ein Glückspilz?
Sie ist weggezogen und fragte mich eines Tages: "Gabriela, du magst doch so alte Sachen. Ich hätte da noch eine Vitrine die ich nicht mitnehmen will. Willst du sie mal anschauen kommen?"
Natürlich, schauen kann man immer. 
Und als ich sie sah, musste ich auch garnicht lange überlegen, ob ich sie will oder nicht und ob ich überhaupt Platz habe oder nicht. 
Sofort war klar, die zieht drei Stockwerke hoch. 




Der Platz war auch sofort klar. 
Dafür musste der alte Holzschrank weichen. 

Die Vitrine hab ich passend in weiß gestrichen und die Glastablare durch Holztablare ersetzt. 

Mir gefällt der Blick in unsere Wohnung jetzt enorm. 
Wie gefällt es euch?





Der Schrank steht nun auf der gegenüberliegenden Seite. 
Dort wo an Weihnachten der Tannenbaum jeweils steht....
Fragt nicht wo wir den dann aufstellen.
Noch geht es ein paar Wochen bis Weihnachten. 
(Ich will noch garnicht daran denken...)






Ich finde, der Schrank passt viel besser auf diese Seite. 
Hier harmoniert er gut mit dem Holzrahmen von dem großen Bild. 

Noch ein Blick in die andere Richtung.
Da hat sich nicht viel geändert. 





Das war's dann auch schon wieder.
Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in unsere Wohnung gefallen. 

Ich hab noch einige sehr viele Bilder die darauf warten gezeigt zu werden. 
Zum Beispiel von den schönen Torten von den 2 vergangenen Foodstyle-Fotoworkshops. 

Bis bald und liebste Grüsse aus der Dachwohnung.

Gabriela